Ein ganz neues Buch

Der bekannte amerikanische Schriftsteller Wallace wollte, von einem Freund dazu aufgestachelt, ein Buch schreiben, um die Unwahrheit des christlichen Glaubens zu beweisen. Mehrere Jahre durchstöberte er alle Bibliotheken auf der Suche nach alten Schriften. Schließlich glaubte er, genügend Beweise gesammelt zu haben, und begann mit dem Schreiben. Er verfasste das erste Kapitel, dann das zweite und auch das dritte. Beim vierten Kapitel hörte er auf. Bestürzt stellte er fest, dass er durch die intensive Beschäftigung mit den alten Quellen immer mehr zu der Überzeugung gekommen war, Jesus habe wirklich gelebt und gewirkt. Tagelange innere Kämpfe und Zweifel folgten. Eines Nachts, als er nicht schlafen konnte, kniete Wallace vor dem Bett nieder und bat Gott das erste Mal in seinem Leben darum, sich ihm zu offenbaren. Gegen Morgen empfand er ein tiefes Gefühl der Erleichterung und des Friedens. Er erzählte seiner Frau davon. Und sie erzählte ihm, dass sie von dem Tage an, an dem er das Buch begonnen hatte, besonders für ihn gebetet habe.

Was sollte nun mit dem gesammelten Material geschehen? Seine Frau riet ihm, ein ganz neues Buch zu schreiben, in dem er Jesus als den Retter der ganzen Welt darstellte. So machte sich Wallace an die Arbeit und schrieb ein ganz neues Buch. Es erhielt den Titel "Ben Hur" und wurde weltberühmt.

"Ich will ihnen ein anderes Herz und einen neuen Geist geben."

(Hesekiel 11,19)

Die Augen des Glaubens

Ein Missionar sucht monatelang nach einem Wort für "Glaube" in der Papuasprache. Eines Tages kommt ein Eingeborener zu ihm und sagt: "Du erzählst uns von Jesus und sagst, er sei für uns gekreuzigt und auferstanden. Hast du Jesus gesehen?" "Nein." "Bestimmt aber dein Großvater!" "Auch nicht." "Dann lebt Jesus gar nicht in deiner Heimat, woher weißt du dann, dass Jesus lebt?" Unterdessen hatte sich eine Wolke vor die Sonne geschoben. "Siehst du die Sonne?" fragte der Missionar. Der Mann schüttelte den Kopf. "So ist es auch mit Jesus. Die Sonne scheint, auch wenn du sie nicht siehst. Ich sehe Jesus nicht und weiß doch, dass er lebt!" Der Mann dachte lange nach, dann sagte er: "Ich verstehe dich. Dein Auge hat Jesus nicht gesehen, aber dein Herz kennt ihn. Mit dem Herzen hast du Jesus gesehen!"

Nun hatte der Missionar das Wort für "Glaube" gefunden: Jesus mit dem Herzen sehen."

"Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!"

(Johannes 20,29)

Man sieht nur mit dem Herzen gut

"In einem fernen Lande lebte einst ein König, den am Ende seines Lebens Schwermut befallen hatte. ,Schaut‘, sprach er ,,ich habe in meinem Leben alles, was nur ein Sterblicher erleben und mit den Sinnen erfassen kann, erfahren, vernommen und geschaut. Nur etwas habe ich nicht schauen können in meinen ganzen Lebensjahren. Gott habe ich nicht gesehen. Ihn wünschte ich noch wahrzunehmen!‘ Und der König befahl allen Machthabern, Weisen und Priestern, ihm Gott nahezubringen. Schwerste Strafen wurden ihnen angedroht, wenn sie das nicht vermöchten. Der König stellte eine Frist von drei Tagen.

Trauer bemächtigte sich aller Bewohner des königlichen Palastes, und alle erwarteten ihr baldiges Ende. Genau nach Ablauf der dreitägigen Frist um die Mittagsstunde ließ der König sie vor sich rufen. Der Mund der Machthaber, der Weisen und Priester blieb jedoch stumm, und der König war bereit, in seinem Zorn das Todesurteil zu fällen. Da kam ein Hirte vom Feld, der des Königs Befehl vernommen hatte, und sprach: ‚Gestatte mir, o König, dass ich deinen Wunsch erfülle.’ ‚Gut’, entgegnete der König, ‚aber bedenke, dass es um deinen Kopf geht.’ Der Hirte führte den König auf einen freien Platz und wies auf die Sonne. ‚Schau hin’, sprach er. Der König erhob sein Haupt und wollte in die Sonne blicken, aber der Glanz blendete seine Augen, und er senkte den Kopf und schloss die Augen. ‚Aber König, das ist doch nur ein Ding der Schöpfung, ein kleiner Abglanz der Größe Gottes, ein kleines Fünkchen seines strahlenden Feuers. Wie willst du mit deinen schwachen, tränenden Augen Gott schauen? Suche ihn mit anderen Augen!…’"

(Leo Tolstoi)

"Gott wohnt in einem Licht, da niemand zukommen kann, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann!"

(l. Timotheus 6,16)

Mit den Augen des Herzens, mit den Augen des Glaubens wollen wir Gott suchen!

Sonne der Gerechtigkeit

Auf einem Schulschiff überraschte der Kapitän einen der Schiffsjungen, der in seiner Kajüte auf den Knien lag und betete. In seiner derben Art packte der alte Seebär den kleinen Moses am Kragen, stellte ihn vor sich auf die Füße und polterte los: "Gott gibt es nicht. Alles Einbildung von Angsthasen. Zeige mir Gott! Ich habe ihn noch nie gesehen."

Darauf sagt der Schiffsjunge ganz ruhig: "Herr Kapitän, selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen." Ohne ein Wort zu sagen, verließ der Kapitän nachdenklich die Kajüte.

Gott sehen, seinen Glanz erkennen, seine Liebe empfangen, sein Heil erfahren, das ist eine Frage der Augen und der Einstellung des Herzens. Gott lässt uns durch seinen Propheten sagen: "Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln!" (Maleachi 3,20).

Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen wäre der richtige Abstand und die einzig mögliche Einstellung zum göttlichen Lichtglanz.

Aber wir fürchten eine Lebensminderung mehr als Gott. Wir lieben uns stärker als Gott und vertrauen auf irdische Mächte eher als auf Gottes Kraft. So verlieren wir Gott aus den Augen, und unser Herz wird ihn niemals sehen.

Wenn wir aber unsere Hände und Herzen Gott hinhalten, dass er sie leert und reinigt, füllt und verwandelt, wird uns die Sonne Gottes aufgehen und seine Liebe uns heilen.

Sonne der Gerechtigkeit,
gehe auf zu unsrer Zeit,
brich in deiner Kirche an,
dass die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr!

(Christian David)

Traurige Wanka oder Flamme für Gott

"Zur nächtlichen Stunde unterhalten sich die Blumen hinter dem Fensterchen der Großmutter. Bis der Morgen kommt, haben sich die Blumen immer viel zu erzählen. Schnell vergehen die Stunden. Eine aber ist still und in sich gekehrt und macht ein trauriges Gesicht. Noch nie hat sie jemand blühen sehen, noch nie hat sie jemand reden hören. Schweigend nur schaut sie durch die Fensterscheiben in die dunklen Augen der Nacht und weint. Dann aber eines Nachts, als es wieder still geworden ist im Haus, wendet sich die traurige Blume an die Begonie neben sich und fragt: ‚Weißt du eigentlich, wer ich bin?’ ‚Natürlich, du bist die traurige Wanka!’ – ‚So nennt mich die Großmutter wegen meiner Tränen. Aber niemand von euch weiß, warum ich weine, und niemand kennt meinen richtigen Namen. Ich heiße Flämmchen!’ ‚Ein seltsamer Name’, meint die Begonie. ‚Flämmchen?! Aber du brennst doch nie und blühst auch nicht’ ‚Das ist ja mein Unglück, dass mich Großmutter nicht blühen lässt. Denn wenn ich ausgeblüht habe, muss ich sterben. Schneidet aber jemand meine Blütenknospen ab, dass sie sich nicht öffnen können zur Blüte, dann kann ich lange leben. Darum wacht Großmutter darüber, dass sich meine Blütenknospen nicht öffnen, und schneidet sie ab. Aber diesmal hat sie eine übersehen, ich habe sie versteckt, und morgens, da wird sie blühen.’ ‚Nein, du darfst nicht blühen’, sagt die Begonie ängstlich. ‚In deiner Blüte lauert der Tod!’ ‚Ich konnte einfach nicht anders. Was ist das für ein Leben, wenn man nicht blühen darf? Aber morgen werde ich blühen, und ihr sollt sehen, warum man mich Flämmchen nennt.’ Am Morgen, als die Sonne aufgeht, hat die traurige Wanka eine Blüte."

Was ist das für ein Leben, wenn ich nur da sein, aber nicht blühen darf? Ein bedrückendes Bild: auf der Fensterbank des Lebens stehen, irgend eine Funktion wahrnehmen, vielleicht sogar geschätzt sein, aber fortwährend daran gehindert werden, aufzublühen und richtig zu leben. Gott will nicht, dass wir eine traurige Wanka sind und unser Leben so dahingeht. Wir sollen aufblühen für ihn und Frucht bringen aus der Blüte. Unser Name ist Flamme. Jesus möchte uns mit seiner Liebe anzünden und zu einer hellen Flamme seiner Hoffnung machen. Die Welt sagt: "Nein, in der Blüte lauert der Tod!" Gott sagt: "Ja, in der Blüte wohnt die Frucht!" Lassen wir uns also von niemandem daran hindern, für Gott aufzublühen und für ihn zu brennen.

Jesus sagt: "Ich bin gekommen, dass ich ein Feuer anzünde auf Erden!"

(Lukas 12,49)

Leben aus Leben

Ein Vater fragt seinen Jungen, was er sich zum Geburtstag wünscht. Spontan antwortet der Junge: "Ein Pferd!" Erschrocken fragt der Vater zurück: "Aus Holz?" "Nein!" "Aus Pappe?" "Nein!" "Aus Metall?" "Nein!" "Aus Plastik?" "Nein!" Ja, woraus dann?" Der Junge energisch: "Aus Pferd!" Das ist wahr, ein echtes Pferd kann nur aus Pferd selber sein. Alles andere wäre billiger Ersatz.

Was wünschen wir uns? Ich wüsste etwas: Leben, ganzes, erfülltes Leben! Und wenn jemand zurückfragt: "Aus Arbeit?" "Nein!" "Aus Erfolg?" "Nein!" "Aus Idealen?" "Nein!" "Ja, woraus dann?" "Aus Leben!"

Leben kann nur aus Leben selber sein. Leben kann nur von dem kommen, der das Leben ist. Leben kann nur der empfangen, der sich dem Lebendigen hingibt. Gott ist das Leben. Sein Leben kam zur Welt. In der Schöpfung einmal und dann vor allem in seinem Sohn. Jesus ist das Leben. Seine Liebe ist Leben. Sein Leiden und Auferstehen ist Leben. Nicht nur wirkliches Leben, sondern auch ewiges Leben. Jesus hat den Tod als letzte Grenze unseres irdischen Lebens durchbrochen. Er hat ein bleibendes, vollendetes Leben erworben. Und das möchte Gott durch Jesus an uns verschenken.

Gott ist seinem Wesen nach Gebender. Sein ganzes Sein ist versehenkend. Menschen sind ihrem Wesen nach Nehmende. Unser ganzes Sein ist empfangend. So können Gott und Mensch Partner werden und das Ganze finden. Gott möchte Leben verschenken. Der Mensch möchte Leben empfangen.

Darum sucht Gott Men scheu, die sich für seine Lebenskräfte öffnen,

– die ihre Einsamkeit aufgeben und die Gemeinschaft mit Gott suchen,
– die ihre Sorgen wegwerfen und Vertrauen festhalten,
– die ihre Ängste vor Gott aussprechen und seine Hoffnung mitnehmen,
– die ihre Sünden abladen und sich Vergebung aufladen,
– die ihren Egoismus begraben und Jesu Liebe aufleben lassen,
– die ihre Begrenzung eingestehen und Jesu Möglichkeiten ausleben.

So wollen wir Leben aus erster Hand, aus Gottes Güte, aus Jesu Vergebung, aus der Kraft des Heiligen Geistes.

"Der Sünde Sold ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben!"

(Römer 6,23)

Bewahrung durch rauhe Wege

Eine amerikanische Missionarsfrau, die mit ihrem Mann in Taiwan arbeitete, kümmerte sich intensiv um eine Siedlung von Leprakranken. Als ihr einmal eine größere Summe Geld zur Verfügung stand, ließ sie die Wege der Siedlung, die sich bei Regenwetter in tiefen Morast verwandelten und für die kranken Füße unbegehbar wurden, neu machen und betonieren. Sie freute sich auf die glatten Wege und war bitter enttäuscht, als sie sah, dass die neuen Straßen nicht glatt wurden, sondern dass man sie aufrauhte. Sie reklamierte und wurde dann belehrt: "Wenn die Wege nicht rauh sind, fallen die Leute mit ihren kranken Füßen hin, weil sie mit ihren Stöcken ausrutschen!" Das bewegte die Missionarsfrau sehr. Und sie erzählte abends ihrem Mann davon. Nachdenklich fügte sie hinzu: "Macht Gott unsere Wege deswegen auch manchmal ein bisschen rauh, damit unsere kranken Füße und Stützen nicht ausrutschen, sondern Halt finden?"

Wir wünschen uns glatte und ebene Wege, die ohne Mühe zu gehen sind. Wir denken, alles müsse glatt und schnell gehen. Und doch sind bisweilen rauhe Wege besser, weil sie uns bewahren vor dem Ausgleiten und Hinfallen.

Ordne unsern Gang,
Jesu lebenslang.
Führst du uns durch rauhe Wege,
gib uns auch die nöt’ge Pflege;
tu uns nach dem Lauf
deine Türe auf!

(N.L. von Zinzendorf)

Die Bibel rettet Leben

Unter dieser Überschrift berichtet eine Tageszeitung von einem Hotelportier in Amerika. Stets trägt er ein kleines Neues Testament bei sich, damit er nachts in seiner Pförtnerloge, wenn er auf späte Gäste wartet, in der Bibel lesen kann. – Die Nachtschicht hat gerade begonnen. Der Portier ordnet die Belegpläne vom Tag. Da reißt ein Verrückter die Tür auf, springt in die Hotelhalle, zieht einen Revolver, gibt einen gezielten Schuss auf den Portier ab und verschwindet in der Nacht. – Die Kugel, die für das Herz des Mannes bestimmt war, bleibt im Neuen Testament, das in der Brusttasche ruht, stecken. Die Bibel auf seinem Herzen rettet dem Mann das Leben.

Die Bibel rettet das Leben. Eine Bibel im Schrank, ein kostbarer Druck hinter Glas nützen uns wenig. Legen wir uns das Wort Gottes ans Herz, tragen wir es bei uns, lesen wir darin, leben wir danach, dann rettet sie unser Leben.

Jemand schrieb seinem Freund in die Bibel: "Dieses Buch wird dich von der Sünde fernhalten. Oder die Sünde wird dich von diesem Buch fernhalten!"

Wenn wir mit der Bibel leben, werden wir immun gegen das Böse. Wenn wir mit der Sünde leben, werden wir immun gegen Gottes Wort.

Auch Jesus widerstand den gezielten Angriffen des Teufels mit dem Wort Gottes. Er ist ein lebendiges Beispiel für das Wort, das Gott schon durch Mose seinem Volk sagen ließ: "Es ist nicht ein leeres Wort an euch, sondern es ist euer Leben!" (5. Mose 32,47). Tragen wir es auf dem Herzen, es rettet unser Leben!

Ein sehr persönliches Buch

In der Fußgängerzone von Paris hat die französische Bibelgesellschaft einen Stand aufgebaut. Den Vorübergehenden werden Bibeln angeboten. Da kommt eine Gruppe junger Leute heran, die den Mitarbeiter hinter dem Bibelstand verspotten: "Bau deinen Laden ab! Das alte Buch ist längst überholt. Das liest doch niemand mehr!" Der Bibelmissionar nimmt sich den Anführer der Gruppe vor und sagt ganz freundlich zu ihm: "Das will ich dir sagen, in diesem Buch redet Gott persönlich mit dir!" "Was, mit mir? Das ist ja zum Lachen. Gib her dein Buch, das will ich sehen!" Der junge Spötter, mit Namen Philippe, greift sich eine Bibel, schlägt sie wahllos auf, liest einen Satz, wird kreidebleich und legt sie schweigend zurück. "Was ist, Philippe", rufen die Kameraden. Er hatte aus Johannes 14 den 9. Vers gelesen: Jesus spricht: So lange bin ich bei euch gewesen, und du kennst mich nicht, Philippe?"

Gott spricht in der Bibel zu uns ganz persönlich. Er ruft uns mit unserem Namen. Er kennt uns und liebt uns. Gott hat an unserem Leben Interesse. Wir kommen bei Gott vor. Unser Leben ist in der Bibel mit gemeint. In all den Geschichten der Bibel kommen wir vor. Wir sind Adam und Abel, Kain und Noah, Sarah und Rebecca, Jakob und Esau, Joseph und seine Brüder, David und Elia, Petrus und Judas, Maria und Martha, Paulus und Markus. Auf jeder Seite bin ich persönlich gemeint und herausgefordert. Die Bibel ist das größte und beste Buch über den Menschen, sein Leben, seine Welt, seine Wege und Ziele und führt doch darüber hinaus zu Gott. Die Bibel ist das Buch, das eine Brücke baut von Gott ganz persönlich zu mir ganz persönlich. Ein sehr persönliches Buch!

Der Leuchtturm

Ein Leuchtturm ohne Licht ist nicht nur nutzlos, sondern auch gefährlich. Er bietet für die Schiffe unterwegs keine Orientierung. Dann steht er im Wege und schadet nur. – Ein Christ, aus dem die Liebe Jesu nicht herausleuchtet, steht im Weg und hindert noch dazu. Aber der Leuchtturm, der sein Licht aussendet, bietet den Schiffen Rettung und Orientierung. Doch während er sein helles Licht in die Weite schickt, ist es an seinem Fuß oft ganz dunkel.

Viele Menschen, die für andere ein helles Licht waren, haben in ihrer eigenen Seele oft viel mit Dunkelheit und Anfechtung zu kämpfen. Kierkegaard zum Beispiel, der für viele Menschen zum Segen geworden ist, hat zeitlebens mit Schwermut und Depressionen zu tun gehabt. Große Leute Gottes, die viel Segen wirken konnten, waren oft tief angefochten und innerlich bedrängt und belastet. Das Licht des Glaubens geht in die Weite und hilft vielen Menschen. Und am Fuß ist es manchmal ganz dunkel. Eine Spannung, die zu denken gibt und trösten kann.

Jesus sagt über Paulus: "Dieser ist mir ein auserwähltes Rüstzeug, dass er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige und vor das Volk Israel. Ich will ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen!"

(Apostelgeschichte 9,15f)